Hallo ihr daheim gebliebenen! Möchten uns erst einmal für unsere Schreibabstinenz entschuldigen.Waren ni zu faul, hatten nur leider keinen W-Lan Empfang in Pismo Beach. Also noch mal ein kleiner Rückblick. Wir fuhren von Los Angeles gegen 9 Uhr Ortszeit ab in Richtung Pismo Beach. Nachdem wir einen Abstecher über den Walk of Fame und bei „Reich und Schön“ vorbei durch Beverly Hills gemacht hatten (der F. Porsche Shop ist jetzt wegen Wohlstand geschlossen), fuhren wir die Küstenstrasse No. 1 zu unserem 2. Quartier in Pismo Beach. Schnell die Klamotten auf die Bude, Budweiser und Whisky geschultert und ab zum Strand. Dort erlebten wir einen fantastischen Sonnenuntergang. Nach dem optischen und flüssigen Appetitsanregern (natürlich aus der Papiertüte) gingen wir zum besten Italiener der Westküste. Genudelt und 2 Flaschen Rotwein später liefen wir zum Motel zurück und ließen den Tag bei einem „Büchsel“ feinsten Bieres Revue passieren. Denn wir hatten ja schließlich noch Männertag, grins… Am nächsten morgen gegen 8 Uhr, wir schreiben Tag 3 und einige von uns waren noch im Indoor Pool, frühstückten wir gemeinsam auf der Terrasse mit Blick auf den Pacific und auf unser nächstes Ziel Monterey. Die Strecke bis dahin zog sich über 130 Meilen (ca. 220 km) immer an der Küste entlang in Richtung Norden. Es gab zahlreiche Aussichtspunkte entlang des Fahrtweges. Unter anderen einen Vista-Point wo man unzählige Seeelefanten sehen konnte, die sagen wir mal so, mehr oder weniger gelangweilt in der Sonne lagen. Nach einem kurzem Tankstopp, lernten wir den wohl lustigsten „Kaffeedealer“ Californiens kennen! Er warb mit röstfrischen europäischen Kaffee und machte seinen Job echt Klasse. Sah wie folgt aus: Als er uns zwölf aus unseren Autos aussteigen sah, witterte er das Geschäft seines Lebens. Er erhob sich aus seinem Plastikstuhl, legte sein Buch zur Seite und begab sich hinter seinen legendären Verkaufstresen und begann schon nach der ersten Bestellung von Speck und mir (Dreas) an zu pfeifen. Nachdem die anderen bestellten, bediente er seine Kassentasten schon beidhändig um die Preise einzugeben. Er pfiff aus voller Brust! Die Melodie kannte zwar kein Schw…, aber es klang so verkehrt ni. Er wünschte uns nen schönen Tag und entließ uns mit der Ungewissheit, ob er nicht des Nachts im Schlaf weiter pfeifen würde.
Von ihm weggefahren ging es dann straff in Richtung Salinas/Monterey; bis aus dem hinterem Fahrgastraum unseres Wagens eine Stimme laut wurde, dem „Point Lobos“ einen Besuch abzustatten. Dies ist eine einzigartige Zypresse und der gehütete Schatz der hiesigen Amerikaner. Hmm na ja…Uns hingen die Mägen bis aufs Pferd, als wir endlich nach kurzem Zwischenstopp in unserem neuen Domizil in Salinas nach Monterey zurück fuhren, um endlich unsere verdiente Fischsuppe (clam chowder in a bred bowl) zu essen. Danach besichtigten wir den Fishermans Warf mit zahlreichen Souvenierständen und amerikanischen Kram- und Trödelläden. Dies beendet fuhren wir ins Motel und schickten Euch die Bilder. Und da irgendwie der vollendete Text verschwunden ist, habt ihr gestern nur die Bilder bekommen und der Text kommt erst heute. Ich (Robert) sage mal so: „99% der Fehler sitzen vor dem PC und nicht im PC!“ Also bekommt ihr heute den Text von gestern und morgen dann die komplette San Franisco Story! Soviel schon vorab … es kann sein, dass nur 11 Personen die Weiterreise antreten – dumm nur, dass der Laptop dann bei mir bleibt und es keine weiteren Updates gibt! Naja, ich kann ja dann täglich was aus San Francisco einstellen, da wird es mit Sicherheit auch nicht langweilig.
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