Mittwoch, 7. mai 2008



„We`re goooiing to Saaann Frannnciscooo..”    

Nach einem morgendlichen Whirlpool-Bad einiger von uns ging es dann am Samstagmorgen pünktlich um neun Uhr (okay, sagen wir zehn) auf in die Traumstadt mit der wohl berühmtesten Brücke der ganzen Welt: San Francisco. Es ist schon einzigartig, wie einen diese Stadt auch noch beim dritten oder vierten Besuch jedes Mal aufs Neue fasziniert.

Noch vor unserer eigentlichen Ankunft in der Stadt fuhren wir zum so genannten Cliff House direkt an die Steilküste vor San Francisco und genossen bei strahlendem Sonnenschein (aber leider auch einem sehr, sehr kalten Meerwind) den einmaligen Blick auf die Golden Gate Bridge und die Bucht von San Francisco. Doch unser Hunger zog uns alsbald weiter und so kam es, dass wir kurze Zeit später in einem der legendären Burger-Ketten am Hafen von San Francisco saßen. Den restlichen Tag schlenderten wir durch die zahlreichen Souvenirläden am Fisherman`s Wharf und dem Pier 39. Mit dem ein oder anderen Mitbringsel in der Tasche machten wir uns dann schließlich (müde und fertig von dem anstrengenden Tag) auf in unser direkt in der Innenstadt gelegenes, wunderschönes Hotel und ließen den Abend auf unserer Terrasse über den Dächern von San Francisco entspannt ausklingen.

Der nächste Tag begann für uns bereits um acht Uhr in der Frühe mit einem reichhaltigen und deftigen Frühstück (nein, diesmal kein Fast Food). Danach ging es straffen Fußmarsches auf zur Cable Car Station, mit der wir hügelauf- und abwärts quer durch die Stadt bis zur Market Street fuhren. Per Fuß ging es dann für den Großteil unserer Truppe vorbei am Financial District und Chinatown (wieder hügelauf- und abwärts) zurück zum Hafen von San Francisco, von wo aus unsere Bootstour zur Golden Gate Bridge und der Gefängnisinsel Alcatraz startete. Gut durchgeschaukelt und mit föhnfrischer Frisur ging es dann auf zum Coit Tower, von wo aus wir den einzigartigen Blick auf die Stadt und alles Umliegende genossen. Nach einem saftigen T-Bone-Steak und dem ein- oder anderen leckeren Bier bzw. Wein in Jack`s Bar ging es (mittlerweile müden Schrittes) auf ins Hotelbett. Für die alt eingesessenen „Franciscaner“ von uns (ja, einige Mitreisende kennen San Francisco mittlerweile besser als ihre eigene Heimatstadt) galt es, die letzten noch nicht erforschten Winkel der Stadt zu erkunden und so fuhren sie zu den fast 300m hohen Doppelhügeln, den so genannten Twin Peaks, und hätten einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt genießen können, hätten Ihnen nicht unzählige Nebelfelder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Der Tag der Abreise begann für uns wieder sehr zeitig. Und zwar mit einer Überquerung der Golden Gate Bridge.. und das zu Fuß! Ja ja, staunt nur: 2,7km straffer Fußmarsch und das bei Windgeschwindigkeiten, dass es dir die Füße wegzieht. (Nur Herr Fischer hatte wiedermal den Genießerschritt drauf.. und so warteten und warteten wir) Danach hieß es schnell in die Autos und ab nach Sacramento: Hauptstadt von Kalifornien und Amtssitz des derzeit regierenden Gouverneurs Arnold Arni Schwarzenegger. Nach einem kurzen Besuch im Capitol ging es noch schnell in die Altstadt nach Old Sacramento, indianische Souvenirs und Cowboy-Hüte kaufen, und schon ging es weiter in Richtung South Lake Tahoe. Als kleine Auflockerung der Fahrtstrecke hielten wir unterwegs zum Shoppen in einem riesigen Outlet-Store an (Freu!), was für einige (wenige) von uns zu einer riesigen Glücks-Hormon-Ausschüttung führte, andere wiederum hatten sehr stark mit ihren Stress-Hormonen zu kämpfen. Und schon ging es wieder weiter (meiner Meinung nach war die Zeit zum Shoppen viiiel zu kurz) nach South Lake Tahoe. Dort angekommen (mittlerweile nach acht Uhr abends) gab es noch schnell ein gut „Bürger“-liches Abendbrot und zum krönenden Abschluss ein Bad im pompösen Whirlpool unseres Spitzenklasse-Hotels. Danach hieß es schnell ins Bett, da unser heutiger Tag wieder um sieben Uhr in der Frühe startete. Heute befinden wir uns im direkten Durchmarsch vorbei am Mono Lake und Death Valley auf dem Weg nach Las Vegas: das bedeutet ganze über 700km Tagesstrecke und das bei über 40° C Außentemperatur. Jetzt heißt es erstmal durchhalten.

von Robert Fischer
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